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Freitag, 19. Mai 2017

Muttertag war gestern

.. oder so ähnlich 😊

Verspätet aber nicht weniger schön!

Mutter.tags.frühstücks.tisch.
Muttertagsüberraschungen gab es schon am Freitag reichlich. Alles wie gehabt.Läuft. Waschmaschine auch.


Der Muttertag war durchwachsen....so wie Mutter.sein allgemein halt auch is. 


Hier ein paar Muttertags.spielereien zwischen dem großem Kotzen und dem wunderschönen Farbenspiel am Himmel nach unsrer sonntäglichen Autobahnfahrt.
Es gab von Vito ein Thermometer- damit ich auch merke, wenn ich heißlaufe, Matheo schenkte mir sein Geschenk (ein Thermometer...lach) ja erst zur Muttertagsfeier im Kindergarten am Dienstag, aber er zauberte mir schnell Seifenblasen aus seiner Kiste. Für Papa bin ich eine Fee. Es gab Toffi.fee. Krönende Überraschung von einem, der solche Tage überhaupt nicht mag, aber wohl einfach glücklich ist, dass Mutti die Hemden bügelt und ein selbstgekauftes Herz von Donchen. Isses net süß?




Dann gab es bei Antenne Bayern noch einen wunderbaren Muttertagsgruß! Klickt einfach auf die blauen Zeilen. Vorsicht: Taschentuchalarm

GRuß eines autistischen Jungen an seine Mutter

Joshua, du bist ein Held! Nicht nur der deiner Eltern. Du bist mein persönlicher Held und Held aller Mütter mit autistischen bzw. besonderen Kindern. Mein autistischer Sohn wird das niemals so sagen, aber tief im Herzen spürt eine Mama deine Worte. Sie zu hören, rühren   selbst mich gestandene Mama zu Tränen. Ganz großen Dank!

Ich hoffe, ihr Mütter wurdet alle bedacht an diesem Tag, aber viel wichtiger: an allen Tagen im Jahr.

Ich selbst habe neuerdings einen  Kosenamen. Matheo sagt zu mir liebevoll: " Meine Rose!" Die Blicke im Laden...herrlich.



Samstag, 10. Mai 2014

Mercedes mit Sonderausstattung

Was schreibt man so zum Muttertag?

Was von Autos natürlich :-)

Bei Facebook bin ich in einer Gruppe, in der viele Mütter und einige Väter und auch wenige Oma's von Kindern mit Down Syndrom sind. Mit einigen fühle ich mich sehr verbunden und irgendwann werde ich vielleicht auch den einen oder anderen mal treffen können. Diese Woche gab es eine regelrechte Fragerunde und es ist faszinierend, wie unterschiedlich wir bestimmte Situationen erleben, aber auch wieviele Gemeinsamkeiten uns verbinden. Unter anderem kam die Frage auf, ob wir uns unser Kind vorstellen konnten in der Schwangerschaft und /oder ob wir irgendwelche Signale empfingen.

Also....ich kann sagen, wir wurden darauf vorbereitet, Vito gab uns genug Tips in der Schwangerschaft, die meinen mütterlichen Instinkt wachrüttelten. Nach Hannes hab ich bei allen Kindern nur medizinisch notwendige Untersuchungen machen lassen, bei Matheo und Vito war ich in der Hebammensprechstunde und zu zwei Ultraschalls in der Klinik zur Geburtsvorbereitung. Bei Vito's 2. Ultraschall wurde die Stauniere festgestellt und wir mussten noch in eine andere Klinik. Unter dem Untersuchungsbericht stand:

Chromosomenanomalien können mittels dieser Untersuchung nicht ausgeschlossen werden.

Diesen letzten Satz hab ich nachts gesehen, dick und fettgedruckt...immer und immer wieder. Das Baby lag immer komisch, bewegte sich nicht so wie Matheo, aber- der Kerl is ja auch unklar- ein ruhiges Mädchen eben. Aber der Ultraschall sagte, es wird ein Junge- das kann doch nicht sein. Von meinen Vorahnungen erzählte ich meinem Mann, meiner Hebamme, meiner Freundin, die allesamt mit mir meckerten, ich solle mich nicht verrückt machen und ich soll Dr. Google den Kampf ansagen. Kein Kind von mir hatte einen auffallend kurzen Oberschenkelknochen , viele Haare und abstehende Ohren. Nur die Sandalenzeh deutete ich dem Papa.Gen zu.
Wenn Vito ein Mädchen geworden wäre, ich hab es hier auch schon erwähnt, würde er heute Freya heißen- ist doch komisch...nun hat er die Freya Triisomie 21. Und auch von Vito war ich nicht abzubringen, da kannte ich die lateinische Bedeutung noch garnicht. Ich war sogar erschrocken, weil mein Mann mal während einer Autofahrt laut sagte: "Scheiss Vito!"...er meinte den Mercedes vor uns...unser neuer Mercedes mit Sonderausstattung liegt nun im schon gebrauchten weißen Rolls Roice von Matheo. Papa's Baby ist blau und heißt T4 :-)

Den weißen Rolls Roice hat Papa ausgesucht, ich konnte mich nicht entscheiden.
Den T4 hat Papa ausgesucht, er spürte wohl auch, dass wir nun einen Mercedes bekommen.
Der Mercedes hat sich uns ausgesucht, ich wollte keinen Mercedes, wo schon der Stern von weitem auf der Stirn glänzt.

Heute trafen wir Matheos Hebamme, also die, die Matheo als erstes empfangen durfte, haben ja drei Schichten Hebammen mitgenommen...lach. Bei Vito war sie selbst schwanger. Sie erkundigte sich nach dem Kleinen, der sich an meinen Körper in der Manduca kuschelte- Manduca, ja Vito hat Sonderstatus....Manduca kennt nur er unter seinen Geschwistern, und sagte: "Es ist ein Segen, dass so ein Kind wie Vito in so eine Familie wie die  eure geboren wurde."


Ein komisches Erlebnis gab es noch neben allen anderen Anzeichen. Wir waren im Sommer etliche Male am Geyerischen Teich baden. An einem Tag kam ein pummeliger Jugendlicher mit Down Syndrom angesprungen und hatte Spass am Wasser. Mein Mann musste lachen. Irgendwie war ich erschrocken. Ich hab Vito gesehen. Jetzt lachen da immer alle, wenn ich das sage,weil.... es ja keine Zeitreisen gibt. Wer weiß, ich war zum Ende der Schwangerschaft hin nervlich sehr angespannt und darunter musste z.b. auch einer meiner Söhne leiden. Er hat's mir verziehen. Es ist alles so makaber! Auf alle Fälle hat Vito dafür gesorgt, dass ich mich, noch bevor er das Licht der Welt erblickt, mit dem Thema Down Syndrom auseinandersetze. Und während ich hier schreibe, fällt mir ein, dass auch Hannes mir damals einen Tip gab. Ich bin in einem Buch, "Die kleine Enzyklopädie Gesundheit" immer bei den angeborenen Fehlbildungen Hydrocephalus stehen geblieben, immer und immer wieder...das Buch is veraltet, von 1984 aber ...ich habs noch :-)...das Down Syndrom finde ich darin nicht- hab heute mal geschaut, wahrscheinlich gab es das ja auch zu DDR-Zeiten nicht.

Das frisch gepflanzte Apfelbäumchen trägt schon kleine Früchte.